Festsymposium 25 Jahre iGP – jetzt anmelden!

25 Jahre sind es nun her, seit im Januar 1996 eine engagierte multidisziplinäre Gruppe in Koblenz die Interdisziplinäre Gesellschaft für Palliativmedizin (Rheinland-Pfalz) ins Leben rief. Seitdem hat sich die hospizlich-palliativmedizinische Landschaft in Deutschland in einem Maße fortentwickelt, welches damals wohl keiner für möglich gehalten hatte.

Wir sind dankbar, dass wir als iGP hierzu einen wichtigen Beitrag leisten konnten, insbesondere auch in der Fort- und Weiterbildung aller Berufsgruppen, die in der Palliative Care tätig sind.

Unser Jubiläum möchten wir deshalb gerne zum Anlass nehmen, um ein

Festsymposium am Samstag,
23. Oktober 2021
ab 11:00 Uhr

in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), Pallottistraße 3, 56179 Vallendar zu gestalten.

Das Festsymposium wird als hybride Veranstaltung stattfinden, an der leider nur eine begrenzte Personenzahl in Präsenzform teilnehmen kann; gleichzeitig wird es aber für alle die Möglichkeit geben, in virtueller Form teilzunehmen.

Sie sind herzlich eingeladen – wir freuen uns auf Sie!

Hier geht es direkt zur Anmeldung!

Programm

11:00 UhrBegrüßung durch
Univ.-Prof. Dr. med. Martin Weber

(Vorsitzender der iGP)

Grußworte
N.N.
(Landesregierung des Landes Rheinland-Pfalz)

Prof. Dr. med. Stephan Letzel
(Akademie für ärztliche Fortbildung Rheinland-Pfalz)

N.N.
(Landespflegekammer Rheinland-Pfalz)

Dr. med. Bernd Oliver Maier
(Stv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin)

Uwe Vilz
(Vorsitzender des Hospiz- und Palliativverbandes Rheinland-Pfalz)
11:30 UhrDr. med. Bernd Oliver Maier
Palliativmedizin und das Diktat der Wirtschaftlichkeit: Herausforderungen und Lösungswege
12:15 UhrDr. med. Jürgen Guldner
Angst, Delir, Depression und Trauer: Neuropsychiatrische Symptome in der Palliativmedizin
13:00 UhrMittagspause mit kleinem Imbiss
14:00 UhrDr. med. Christoph Lerchen
Humor als Ressource am Lebensende
14:30 UhrMartina Kern
Wunden in der Palliative Care: Vom Wundmanagement zum ganzheitlichen Behandlungskonzept
15:30 UhrKaffeepause
16:00 UhrProf. Dr. Andreas Heller M.A.
Frieden mit dem Tod schließen – die politische Bedeutung von Hospizarbeit und Palliative Care
16:45 UhrSchlussworte
17:45 UhrHerzliche Einladung zum Dankgottesdienst mit
P. Heribert Niederschlag SAC

„Worauf Menschen hoffen ….“

Organisation und Anmeldung

Eine verbindliche Voranmeldung bis zum 11.10.2021 ist erforderlich:

Online unter: https://gk-organisation.de/igp-festsymposium-2021#anmeldung

Ansprechpartnerin:

Frau Isabel Witt (Interdisziplinäre Abteilung für Palliativmedizin)
Telefon: 06131-176536
E-mail: isabel.witt@unimedizin-mainz.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie an der Präsenzveranstaltung teilnehmen möchten.
Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Präsenzplätze begrenzt ist und je nach Pandemiesituation variieren kann.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt (unabhängig von der Art der Teilnahme)

  • für Ärztinnen/Ärzte: 45 Euro
  • für Mitglieder anderer Berufsgruppen: 25 Euro

iGP-Mitglieder

iGP-Mitglieder sind von der Teilnahmegebühr für das Symposium befreit. Nähere Informationen und Mitgliedsantrag finden Sie im Bereich Mitgliedschaft auf dieser Website.

„Palliativ ohne Grenzen“ erst wieder 2022

Schweren Herzens müssen wir uns eingestehen: Die Pandemie ist nicht vorbei, die Voraussetzungen für eine großformatige Weiterbildungswoche wie „Palliativ ohne Grenzen“ sind auch in 2021 noch nicht gegeben. Kaum eine andere Fortbildungsveranstaltung lebt mehr von Nähe, Beziehung und Begegnung. Diese besondere Begegnungskultur werden wir pandemiebedingt jedoch auch in diesem Jahr leider nicht bieten können.

Palliativ ohne Grenzen hat in der Vergangenheit jährlich mehr als 300 Teilnehmende aus vielen Ländern nach Meran geführt. Das Format der Veranstaltung mit dem intensiven Austausch über alle Berufsgruppen hinweg ist auf persönlichen Kontakt hin ausgelegt und soll weder abgespeckt noch digitalisiert werden.

Um die höchstmögliche Planungssicherheit für Veranstalter, Referenten und Teilnehmende zu gewähren verschieben wir die 10. Internationale Woche „Palliativ ohne Grenzen“ in Meran in den Herbst 2022.

Save the date: 10. Internationale Woche „Palliativ ohne Grenzen“, 25. – 29.10.2022 – Meran / Südtirol

Unter dem Motto der im letzten Jahr bereits abgesagten Internationalen Fortbildungswoche „Palliativ ohne Grenzen“ wollen wir im Oktober 2022 erneut „Horizonte“ eröffnen.

Wir hoffen sehr, dass Sie uns die Treue halten und wir uns im kommenden Jahr in Meran wieder unbeschwert begegnen werden.

Dr. Andrea Knoflach-Gabis, Meran (I)/Hall in Tirol (A) und das Team des Fördervereins Palliative Care Meran (I)

Dr. Christoph Lerchen, Dernbach (D)
und das Team der Katharina Kasper Akademie Dernbach (D)

Save the Date: Festsymposium 25 Jahre iGP auf den 23. Oktober 2021 verschoben

Angesichts der epidemiologischen Gesamtsituation hat sich der Vorstand der iGP dazu entschieden, die ursprünglich für den 20. Februar 2021 geplante Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen der iGP zu verschieben. 

Als neuen Termin haben wir jetzt Samstag, den 23. Oktober 2021, gewählt und für diesen Tag wiederum die Festaula der Hochschule der Pallottiner in Vallendar reserviert.

Wir hoffen, dass die Feier zu diesem Zeitpunkt in einem angemessenen und persönlichen Rahmen stattfinden kann und freuen uns schon heute auf viele Gäste! Weitere Informationen folgen im Neuen Jahr.

Erster Online-Kongress der DGP in Wiesbaden erfolgreich abgeschlossen

Vom 9. – 12. September 2020 fand der Jahreskongress der „Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin“ in Wiesbaden statt. Der ursprünglich als Hybrid-Tagung geplante Kongress musste kurzfristig als reiner Online-Kongress umgeplant werden. Von Seiten der iGP Rheinland-Pfalz möchten wir den Kongresspräsidenten Michaela Hach, Dr. Bernd Oliver Maier und Dr. Kurt W. Schmidt und allen beteiligten Mitarbeiter*innen unseren großen Respekt für diese enorme Leistung zum Ausdruck bringen.

Gerne leiten wir an dieser Stelle auch den Dank der Veranstalter selbst weiter: „Zum Abschluss dieser sehr besonderen Tage in kleiner Regie-Gemeinschaft im Rhein-Mainz-Congress-Center bleibt uns nur noch, uns von Herzen zu bedanken:

  • besonders bei Ihnen allen, dass Sie dieses Experiment mit uns gewagt haben, Ihr Interesse, Ihre lebhafte Beteiligung und Ihre Geduld in technisch herausfordernden Momenten.
  • bei unseren Referentinnen, denen einiges an Flexibilität, Handhabung der Technik plus zeitlicher Disziplin abverlangt wurde, ohne dass dies ihren hervorragenden Beiträgen anzumerken gewesen wäre.
  • bei unseren Moderatorinnen für die engagierte Begleitung der Chats und die strukturierte Zusammenfassung Ihrer Fragen und Anmerkungen.
  • bei unseren großzügigen Förderern und Partnern, der Stiftung Deutsche Krebshilfe und der Bärenherz Stiftung für schwerstkranke Kinder, den Sponsoren und Industrieausstellern, die uns treu zur Seite standen und uns auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten unterstützt haben.
  • beim Vorstand & der Geschäftsstelle, die mit uns die „Vor Ort“-Mannschaft bildeten.
  • bei der großartigen und unerschütterlichen Technik, dem RMCC, den Hofköchen und vielen anderen Unterstützer*innen vor Ort!“

Für registrierte Teilnehmer stehen die Beiträge als On-Demand weiterhin zur Verfügung.

Weitere Beiträge im frei zugänglichen Youtube-Kanal der DGP.

Stipendium der iGP für Weiterbildung in Palliative Care

Die Interdisziplinäre Gesellschaft für Palliativmedizin Rheinland Pfalz e.V. (iGP) möchte Interessenten an einer Weiterbildung in Palliative Care unter bestimmten Voraussetzungen mit einem Stipendium unterstützen.

Das Stipendium richtet sich besonders an nichtakademische Personen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung im Gesundheits- oder Sozialwesen haben (Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Gesundheits- und Kinder-krankenpfleger/in, Ergotherapeut/in, Physiotherapeut/in, Logopäde/in …) und die eine Weiterbildung eigenfinanziert im Bereich Palliative Care absolvieren möchten, jedoch aufgrund besonderer sozialer, familiärer oder persönlicher Umstände hierzu nicht oder nur eingeschränkt in der Lage sind.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter Bildungsangebot > Stipendium.

Palliativmedizinische Empfehlungen zur Unterstützung von belasteten, schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen in der Corona-Pandemie

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)  hat am 08.04.2020 eine Empfehlung zur Unterstützung von belasteten, schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen in der Corona-Pandemie veröffentlicht. In der Empfehlung geht es insbesondere um die psychosoziale und spirituelle Begleitung von Patient*innen, die an dem Virus erkrankt sind und deren Zugehörigen.

Zur Empfehlung der DGP zur Unterstützung von belasteten, schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen in der Corona-Pandemie

3. Mainzer Palliativsymposium, eine gelungene Mischung aus Workshops und Vorträgen

Trotz Corona, das 3. Mainzer Palliative Care Symposium konnte am 06. März 2020 noch stattfinden. Darüber war der Vorstand der iGP (interdisziplinäre Gesellschaft für Palliativmedizin) sichtlich froh. Sehr erfreulich war auch die hohe Anzahl der Teilnehmer des gesamten Symposiums, sowohl zu den Workshops als auch zum Hauptprogramm.

Erstmalig gab es in diesem Jahr vier Themen-Workshops: „Schmerz- und Symptomkontrolle in der Palliativmedizin“ (Leitung: Robert Gosenheimer), „Frau Berta macht den Mund nicht auf! Kennen Sie das auch? Möglichkeiten und Grenzen palliativer Pflegepraxis bei PatientInnen mit Demenz“ (Leitung Tanja Vogt), „Stationäres Hospiz: eine unerlässliche Einheit in der Palliativversorgung – Austausch und Fallbesprechungen“ (Anna Louen), „Ethische Konfliktsituationen am Ende des Lebens“ (Leitung: Gertrud Greif-Higer, Irmgard Layes). Die Zeit mit den Teilnehmern in den Workshops, ging auch Dank des regen Austauschs untereinander, leider viel zu schnell vorbei. Das war das abschließende Fazit der Referenten.

Die gesamten Themen kamen in diesem Jahr wieder dem interdisziplinären Anspruch mehr als entgegen. Dies zeigte sich erneut an der Zahl der unterschiedlichen Berufsgruppen, die insgesamt teilgenommen haben. Das Hauptprogramm war eine Mischung aus Grenzthemen, Möglichkeiten in den Therapien und letztendlich dem, in welchem hohen Maße Palliative Care in der Geriatrie eine Rolle spielt.

Erste Grenzen machten sich bereits in der Form der Begrüßungen untereinander bemerkbar. Das Begrüßungs-Ritual des „Hände schütteln“ in „Corona-Zeiten“ wurde von jedem Einzelnen sichtlich hinterfragt und entfiel weitestgehend. Dieser Problematik kam PD Dr. Thomas Kindler, Leiter UCT Mainz, entgegen und weihte die Teilnehmer in aktuelle und alternative Möglichkeiten der Begrüßungs-Rituale ein und sorgte damit schon zu Beginn für eine gute Stimmung im Hörsaal.

Den Vortragsauftakt machte dann Univ.-Prof. Dr. Martin Weber. Sensibel gestaltete er den interaktiven Vortrag zu „Palliative Sedierung – Indikation, Durchführung, Grenzbereiche“. An den Reaktionen der Teilnehmer merkte man, dass es sich bei der palliativen Sedierung um ein deutliches Grenzthema handelt.

Dr. Heinrich Moser, Anästhesist an der Universitätsklinik Radboud (Nijmwegen, Niederlande) entführte uns anschließend in die Welt interventioneller Techniken der Tumorschmerztherapie: wie reversible Techniken (z.B. Nerven (-gruppen) blockaden mittels Kathetertechniken), irreversible Techniken (z.B. Sympathicusblockaden) oder auch kontinuierliche Techniken (z.B. Neuromodulation mittels Spinalkatheter). Seinen Vortrag unterstrich er mit eindrucksvollen Bildern.

„Sexualität und Zärtlichkeit im palliativen Setting“: Frau Univ.-Prof. Dr. Annette Hasenburg machte sehr charmant und in einem erfrischenden, kurzweiligen Vortrag darauf aufmerksam wieviel Sensibilität das Thema Sexualität von jedem Einzelnen erfordert, nicht nur im palliativen Kontext. Und wie oft die Menschen in ihrer individuellen Sexualität an die eigenen oder auch an die Grenzen der jeweiligen Partner stoßen können.

Univ.-Prof. Dr. Andreas Kruse ist in sich ein wirkliches Highlight. In der für ihn so typischen Vortragsart mahnte er in höchst beeindruckender Weise, dass das Ende unseres Lebens keine unbedeutende Phase ist. Im Gegenteil! Die Biografie eines Menschen, sein Lebenslauf, das Bewusstsein dafür und das Wissen darum kann das Leben zu einem guten Abschluss bringen. Und wir, in unserer jeweiligen beruflichen Rolle, sind dazu aufgefordert uns dieses Wissen anzueignen, um die notwendige Empathie aufzubringen genau diesen Menschen am Ende des Lebens verdient würdig zu begleiten. Langanhaltender Applaus war der Dank der Teilnehmer für den mahnenden und zugleich sehr inspirierenden Vortrag.

Gelungen, inspirierend, mahnend, kurzweilig, sehr schön…so war es, das 3. Mainzer Palliative Care Symposium!

Vorträge zum Download

Trauer um Gisela Textor

Am 15. März 2020 verstarb Gisela Textor, die langjährige Vorsitzende des Hospiz- und Palliativverbandes Rheinland-Pfalz, nach kurzer schwerer Krankheit. Gisela Textor war seit 1995 in der Hospizbewegung aktiv. In den vergangenen 25 Jahren hat sie entscheidend zum Aufbau der Hospiz- und Palliativarbeit sowohl in ihrem Heimatort Koblenz wie auf Landesebene in Rheinland-Pfalz wie auch auf Bundesebene beigetragen. Gisela Textor gehörte auch zu den ersten Mitgliedern unserer 1996 gegründeten „Interdisziplinären Gesellschaft für Palliativmedizin (Rheinland-Pfalz)“. Seit 1997 war sie im Vorstand aktiv, zunächst als Beisitzerin, später von 1999 – 2001 dann als Vorsitzende. Mit Gisela Textor verlieren wir eine herausragende Persönlichkeit. Sie zählte zu den Menschen, denen es primär immer um die Sache ging, um pragmatische Lösungswege. Sie war eine leidenschaftliche Vertreterin unseres Anliegens für ein Leben bis zuletzt und ein Sterben in Würde. Wir vermissen sie sehr.

Palliativmedizinische Handlungsempfehlung zur Therapie von Patient*innen mit COVID-19

Die COVID-19-Pandemie berührt die palliativmedizinische Versorgung an verschiedenen Punkten.

Es gilt auf eine Häufung von Sterbefällen mit den Leitsymptomen Luftnot und Angst im Bereich der Akutmedizin vorbereitet zu sein und die akutmedizinischen Strukturen in ihrer Kompetenz mittels klarer Handlungsempfehlungen und Beratung durch palliativmedizinische Spezialist*innen entsprechend zu stärken.

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin hat dazu am 17.3.2020 eine Handlungsempfehlung veröffentlicht, die am 30. März als Version 2.0 nochmals aktualisiert wurde. Sie gibt konkrete Hinweise zu ethischen Entscheidungsprozessen und zur Symptomkontrolle bei Atemnot bis hin zur Palliativen Sedierung.