5. Mainzer Palliative Care Symposium am 24.05.2024 – JETZT ANMELDEN!

Am 24.05.2024 laden wir Sie herzlich ein zum 5. Mainzer Palliative Care Symposium in das Tagungszentrum Erbacher Hof (Mainz) ein, wie in den Vorjahren gemeinsam gestaltet und organisiert durch die Interdisziplinäre Gesellschaft für Palliativmedizin (Rheinland-Pfalz) und die Interdisziplinäre Abteilung für Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Mainz.

Ab sofort können Sie sich für die Workshops und auch für das Hauptprogramm über folgende Mailadresse anmelden: palliativ-symposium@unimedizin-mainz.de

Alle weiteren Informationen zu den Workshops, dem Hauptprogramm sowie den Gebühren entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Das Programm

Workshops (12:00 bis 13:45 Uhr)

Perspektivwechsel – kann sich das Bewusstsein eigener Verwundbarkeit positiv auf unsere helfende Tätigkeit auswirken?
Leitung: Sandra Apondo
Zusammenarbeit im Team – Chancen und Probleme
Leitung: Anna Louen, Tanja Vogt
Problemfälle in der Tumorschmerztherapie
Leitung: Robert Gosenheimer
Seltenere Symptome in der Palliativmedizin: Schluckauf, Schwitzen, Juckreiz und Co.
Leitung: Anne Hopprich
Wenn Palliativpatienten sich den Tod wünschen …
Leitung: Elisabeth Jünemann, Irmgard Layes

Hauptprogramm (14:45 bis 19:00 Uhr)

14:45 UhrBegrüßung
Thomas Kindler Martin Weber
15:00 UhrÜbelkeit und Erbrechen: Medikamentöse und Nicht-Medikamentöse Behandlungsstrategien
Jörg Hildebrandt und Martin Weber
15:45 UhrGesundheitliche Versorgungsplanung am Lebensende (GVP) – in der Pflegeeinrichtung, Eingliederungshilfe auch zuletzt individuell und palliativ versorgt!
Petra Kutscheid
16:30 UhrPAUSE
17:15 UhrGelingende Beziehungsgestaltung bei Menschen mit Persönlichkeitsstörun- gen? Auch im palliativmedizinischen Kontext möglich!
Maria Mouratidou
18:00 UhrZuversicht und Sinn-Sehnsucht
Eduard Zwierlein
18:45 UhrSchlusswort
Martin Weber

Tagesworkshop „respectare®“ – Eine erneuerte Berührungskultur

Die iGP bietet am 4.4. und 5.4.2024 in Koblenz den 2-Tagesworkshop zu dem Berührungskonzept „respectare® – Eine erneuerte Berührungskultur“ an. Es geht dabei um die Möglichkeiten der Symptomlinderung durch achtsames Berühren, um die beziehungsgestaltende Wirkung, wo Worte nicht (mehr) zur Verfügung stehen und um die Selbstfürsorge. Das Fortbildungsangebot richtet sich an Pflegekräfte, Betreuungskräfte, Therapeut*Innen sowie alle Mitglieder multiprofessioneller Teams.

Kursinhalte:

  • Berühren und berührt werden aus eigener Sicht und Sicht der Patient*Innen und Bewohner*Innen
  • Bedeutung von Berührung bei Pflegehandlungen und Therapie
  • Wissen über Haut, Nerven und Hormone
  • Praktische Beispiele und Reflexion
  • Symptomlinderung durch ein achtsames Berührungskonzept, besonders da, wo Worte nicht (mehr) zur Verfügung stehen
  • Vermittlung von Wertschätzung und Annahme der Patient*Innen, Bewohner*Innen
  • Eine Möglichkeit der Selbstfürsorge

Kursleitung: Frau Gerlinde Coch, Gelernte Krankenpflegekraft, Mediatorin, Supervisorin, Referentin in der Erwachsenenbildung, Kommunikationstrainerin, Kursleitung für Palliative Care, Multiplikatorin für respectare®

Weitere Informationen, Flyer und Anmeldeformular finden Sie hier:

Filmbeitrag Stipendium zur Weiterbildung „Palliative Care“

In diesem Jahr konnte die iGP ein erstes Stipendium zur Weiterbildung „Palliative Care“ vergeben. Wir hatten dazu bereits berichtet. Nun konnten wir zu unserer Freude die Stipendiatin Nadine Kreuser dafür gewinnen, in einem kleinen Filmbeitrag über ihre Bewerbung für das Stipendium (Formalien der Antragstellung, etc.), ihre Weiterbildung und ihre jetzige Tätigkeit im Hospiz zu berichten. Der Filmbeitrag ist auf unserer Webseite unter der Rubrik Bildung/Stipendium veröffentlicht und soll Interessierten Informationen zur Vergabe des Stipendiums geben. Sie sind herzlich dazu eingeladen sich den Beitrag anzuschauen und wir würden uns wünschen, dass Sie an der Weiterbildung interessierten Menschen den Hinweis zu diesem Film geben. Es ist ein großes Anliegen der iGP, durch die Vergabe von Stipendien zur Förderung und Verbreitung der Kenntnisse in der Palliative Care einen Beitrag zu leisten.

Vorstand der iGP begrüßt Entscheidung des Bundestags am 6. Juli 2023 gegen eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe

In den Abstimmungen des Bundestags am 6.7.2023 fand keiner der beiden vorgelegten Entwürfe zur Regelung des assistierten Suizids eine Mehrheit. Fast einstimmig forderten die Bundestagsabgeordneten dagegen die Bundesregierung auf, binnen eines Jahres ein Gesetz zur Suizidprävention auf den Weg zu bringen. Im Vorfeld hatten die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, die Bundesärztekammer, das Nationale Suizidpräventionsprogramm und die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde dringend von einer vorschnellen Entscheidung abgeraten. Der Vorstand der iGP hatte sich dieser Einschätzung angeschlossen und begrüßt dementsprechend den Ausgang der drei Abstimmungen (https://www.bundestag.de/parlament/plenum/abstimmung/) uneingeschränkt.

Zur Frage, ob zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine gesetzliche Regelung überhaupt sinnvoll ist, wurde in der FAZ vom 8. Mai 2023 ein sehr lesenswerter Artikel des Theologen Prof. R. Anselm, der Ärztin und Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin Prof. C. Bausewein, des langjährigen Vorsitzenden des Deutschen Ethikrats Prof. P. Dabrock und des Juristen Prof. W. Höfling publiziert. Die Autoren legen hier überzeugend dar, dass mögliche Vorteile einer Regelung (insbesondere Schutzkonzept) durch die Nachteile, insbesondere im Hinblick auf die Normalisierung der Selbsttötung, bei weitem aufgehoben würden.

Wir empfehlen diesen Artikel sehr zur Lektüre und danken den Autoren und der FAZ für die Möglichkeit, ihn an dieser Stelle als PDF verlinken zu können.

Teilnahme an Aufbaukursen für den Erwerb der Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ für Kurzentschlossene

Im „Fallseminar Modul II“ in Mainz (21.6. bis 25.6.2023) sowie im „Fallseminar Modul III“ in Meran (7.6. – 11.6.2023) sind jeweils noch drei Kursplätze frei!

Das Modul II in Mainz findet an den ersten beiden Tagen als Zoom-Online-Veranstaltung und an den drei folgenden Tagen in Präsenz in Mainz statt.

Nähere Infos und Anmeldung bei der Akademie für Ärztliche Fortbildung, Frau Anka von Loeben, Tel. 06131 28438-16, E-Mail: vonLoeben@aaef-rlp.de

Stipendium zur Weiterbildung „Palliative Care“ vergeben

Zur Förderung und Verbreitung der Kenntnisse in der Palliative Care vergibt die iGP Stipendien, vorzugsweise an nichtakademische Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung im Gesundheits- oder Sozialwesen, die eine DGP-zertifizierte Weiterbildung im Bereich Palliative Care besuchen möchten und diese selbst finanzieren müssen, weil es keine entsprechende Trägerverpflichtung gibt.

Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr Frau Nadine Kreuser als unsere erste Stipendiatin begrüßen zu können. Frau Kreuser ist Theologin und seit Jahren als ehrenamtliche Hospizbegleiterin im „Hospiz im Ahrtal“ tätig. Sie wird mit Hilfe unseres Stipendiums den multiprofessionellen Palliative Care Kurs an der Bonner Palliativakademie besuchen können.

Nähere Informationen zum Stipendium und den Voraussetzungen für die Vergabe finden Sie unter Stipendium zur Weiterbildung „Palliative Care“.

Wenn Patient:innen sich den Tod wünschen: Herausforderungen im Spannungsfeld von Lebensschutz und Patientenautonomie, palliativmedizinische Möglichkeiten, ärztliche Perspektiven

Am 28.09.2022 findet unsere nächste Mitgliederversammlung in der Philosophisch- Theologischen Hochschule Vallendar statt.

Ab 17:30 Uhr laden wir Sie herzlich zum Come together ein. Um 18:00 Uhr beginnt der Vortrag (zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung mit einem Fortbildungspunkt Kategorie A) von Prof. Martin Weber zum Thema: Wenn Patient:innen sich den Tod wünschen Herausforderungen im Spannungsfeld von Lebensschutz und Patientenautonomie, palliativmedizinische Möglichkeiten, ärztliche Perspektiven.

Im Anschluss daran findet für alle Mitglieder und Interessierte die Mitgliederversammlung der iGP statt. Eine Einladung mit Tagesordnung hierzu erhalten alle Mitglieder.

Wir bitten zur besseren Planung um Anmeldung zum Vortrag und/oder zur Mitgliederversammlung via formloser E-Mail (info@igpweb.org).

„Palliativ ohne Grenzen“ – Meran 2022 

Über die Katharina Kasper Akademie können Sie sich ab sofort zur Internationalen Woche „Palliativ ohne Grenzen“ in Meran anmelden Die Fortbildungswoche im Oktober 2022 wird das schöne Motto tragen:

„H o r i z o n t e“  WeiterGehen, WeiterSehen

„Palliativ ohne Grenzen“ will Horizonte eröffnen und Horizonte erweitern, über alle Grenzen der Berufsgruppen hinweg: multiprofessionell, teambezogen und auf Augenhöhe.

„Palliativ ohne Grenzen“ will hinter Horizonte blicken, weiter sehen und weiter gehen, neue Horizonte entdecken und erschließen. Für uns selbst und für die uns anvertrauten Patienten, Bewohner und Gäste.

Lassen Sie uns weiter sehen als das Auge reicht und freuen Sie sich auf Tage der Begegnung und des Austauschs mit Menschen verschiedenster Professionen, die mit großem Engagement im gleichen Begleitauftrag unterwegs sind.

Freuen Sie sich auf charismatische Kursleiter und Referenten, die Sie inspirieren werden. Und freuen Sie sich wieder auf das für Palliativ ohne Grenzen charakteristische kulturelle, spirituelle und gesellschaftliche Rahmenprogramm.

Weitere Informationen:
Palliativ ohne Grenzen (katharina-kasper-akademie.de)