Bericht vom Mainzer Palliative Care Symposium am 23.02.2018

In dem bis auf den letzten Platz besetzten größten Hörsaal der Universitätsmedizin Mainz fand am 23. Februar 2018 das „Mainzer Palliative Care Symposium“ statt, organisiert von der Interdisziplinären Abteilung für Palliativmedizin der Universitätsmedizin Mainz in Kooperation mit der Interdisziplinären Gesellschaft für Palliativmedizin (Rheinland-Pfalz). 300 Teilnehmer aus allen Berufsgruppen erhielten Einblicke in unterschiedliche Aspekte der Palliative Care.

Dr. Ingmar Hornke (Ärztlicher Leiter PalliativTeam Frankfurt gGmbH) berichtete anschaulich über „Cannabinoide in der Palliativmedizin: Erfahrungen und Perspektiven“. Frau Dr. Constanze Rémi (Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, Universität München) gab aus pharmazeutischer Sicht wertvolle Hinweise zu „Neuen Arzneimitteln, Konzepten und Indikationen in der Palliativmedizin“. Frau PD Dr. Christine Thomas (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie für Ältere, Klinikum Stuttgart – Krankenhaus Bad Cannstatt) erläuterte in profunder Weise „Diagnostische und therapeutische Herausforderungen  im multiprofessionellen Kontext beim verwirrten Patienten“. Abschließend widmete sich Prof. Dr. Giovanni Maio (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Freiburg) in einem sehr tiefgründigen Vortrag dem „Zuhören als am meisten unterschätzte Leistung der Heilberufe“.

Dem Symposium voraus gingen zwei mit 50 Teilnehmern ebenfalls ausgebuchte Workshops zu Palliativmedizinischen Kasuistiken, die von Robert Gosenheimer (Leitender Oberarzt SAPV-Team Palliativstützpunkt Rheinhessen-Nahe) und Prof. Dr. Martin Weber (Interdisziplinäre Abteilung für Palliativmedizin,  Universitätsmedizin Mainz) gestaltet wurden.

Dank der finanziellen Unterstützung der Mainzer Palliativstiftung (www.palliativstiftung-mainz.de)  und der Interdisziplinären Gesellschaft für Palliativmedizin (Rheinland-Pfalz) konnte das Symposium ohne Unterstützung durch die Pharmazeutische Industrie und ohne Teilnahmegebühr durchgeführt werden. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch den Referenten für ihre Bereitschaft, ihre Präsentationen zum Nachlesen zur Verfügung zu stellen!

 

Prof. Dr. Martin Weber

Stellvertretender Vorsitzender

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